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Foto oben: Obststand in Inhambane
Als Bollwerk aus Beton und Sperrzäunen durchschnitt die Berliner Mauer auf mehr als 43 Kilometern Berlin – und trennte die Stadt und ganz Deutschland. Auf den Tag genau 20 Jahre nach dem Mauerfall am 9. November 1989 wird das Sinnbild von fast drei Jahrzehnten deutsch-deutscher Teilung erneut einstürzen – diesmal aber nur symbolisch.
"Fest der Freiheit"
„Die Räuber“, „Wilhelm Tell“, „Maria Stuart“: Seine bis heute lebendigen und kraftvollen Theaterstücke haben Friedrich Schiller zu einem der international bekanntesten deutschen Dichter und Denker gemacht. Der neben Goethe bedeutendste Vertreter der Klassik und des Sturm und Drang gehört zu den meistgespielten Dramatikern in Deutschland. „Sire, Geben Sie Gedankenfreiheit“ forderte er in „Don Carlos“ zwei Jahre vor der Französischen Revolution. Und bis heute beschäftigen und begeistern Schillers zentrale Themen Freiheit und Unterdrückung Regisseure und Publikum.
Friedrich Schiller
Am 17. Oktober 2009 öffnete das Neue Museum auf der Museumsinsel Berlin wieder seine Pforten. Errichtet wurde dieses Hauptwerk der Kunst-, Museums- und Technikgeschichte des 19. Jahrhunderts nach Plänen Friedrich August Stülers. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es unter der Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwendig restauriert und wiederhergestellt.
Neues Museum
Wenn sich im Dezember 2009 die Unterhändler aus über 190 Staaten in Kopenhagen zur 15. Welt-Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 15) treffen, ist die Zukunft des Planeten Erde das Verhandlungsthema. In der dänischen Hauptstadt werden die Delegierten einen neuen verbindlichen Völkervertrag zum Schutz des Klimas aushandeln, der von 2013 an das bis dahin geltende Kyoto-Protokoll ablösen soll.
Klimakrise
Die deutsche Autorin Herta Müller wird in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Damit geht die wichtigste Auszeichnung der literarischen Welt zehn Jahre nach der Würdigung von Günter Grass wieder nach Deutschland. Die 56 Jahre alte Herta Müller zeichne „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“, erklärte die Schwedische Akademie am Donnerstag (8. Oktober) in Stockholm. Herta Müller ist in Rumänien geboren und verarbeitet in ihren Werken Erlebnisse von Fremdheit und politischer Verfolgung.
Literatur-Nobelpreis für Herta Müller
Am „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober wurde Berlin durch ein ganz besonderes Ereignis verzaubert: Zwei fünf und zehn Meter große Riesen-Marionetten liefen durch die Stadt und trafen sich am 3. Oktober vor dem Brandenburger Tor. Das „Theaterstück“ des Wochenendes wurde von insgesamt ca. 1,5 Millionen Zuschauern verfolgt.
Die Riesen in Berlin
Im August gelang dem Deutschen Archäologischen Institut ein Sensationsfund: in Waldgirmes – einer kleinen Stadt nördlich von Frankfurt a.M. - stießen sie auf einen über 2000 Jahre alten Pferdekopf einer vergoldeten Reiterstatue aus Bronze, auf der der römische Kaiser Augustus selbst gesessen haben soll.
Römische Kultur in Deutschland